das Sterben beginnt erst nach dem Tod

November 14, 2007 at 3:30 pm (Ein Schubs in die Vergangenheit, The way back to pain)

10 Jahre Todesangst..nach 6 selber nichts verstanden!

10 Jahre gebrochen voller Trauer…weitere 2 angebunden, keine Liebe, keine Möglichkeit zu sein..

10 Jahre allein gelassen, kein Verständnis dafür was Verständnis ist… weiteres 1 keine Umarmung, keine Vorstellung von dem was war…

                                           Sich selbst hassend sich selbst liebend

Emotionen? Handlungsfähigkeiten? Sozialisationsprozesse? Annäherungen`? Einfach Freundschaft?

Irgendwann, Licht, Licht dort wo es  nie Licht gegeben hat. Wärme, nie gespührte Flammen der Hoffnung…

3 Monate war es warm.. Dann…

KRAAAACH! Explodiert, explodiert wegen dem was nie gelernt wurde, wegen dem was du benötigt um nach dem  Tod überhaupt Sterben zu können.. Wegen dem was du benötigt um die Grausamkeiten abzulegen. Nicht mal das..

 Tod in der Realität

Sterben in der Psychiatrie

Tod in der Realtität

Das ist der Ausgleich? Der Ausgleich den es nicht gibt, der Ausgleich der für mich das Sterben nach dem Tod suchte?

Ist das der Ausgleich?

Nein.. die Hoffnung letzendlich nur noch haltend am Kampfe etwas zu verändern sage ich nein.. Nein das war niemals der Ausgleich, der Ausgleich ist doch nicht unfair!…..oder..?

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All I wanna do is kill u

August 10, 2007 at 11:38 am (Ein Schubs in die Vergangenheit)

Kalt, sperrig, erdrückend ja fast tötend war der Geruch der fehlenden Luft.

Unbeschreibliche Angst, vielleicht 3, vielleicht 4 Tage.

Nur Wasser, für alles andere nicht großzügig genug. Kein Licht, keine Möglichkeit etwas zu öffnen, wieder Angst, wieder allein sein.

Das Einzige was trennte, eine 10cm dicke Stahltür.

Beschähmend, unterdrückend war das Gefühl ausgeliefert zu sein, nichts tun zu können.

Wie fest ich als Kind immer wieder geglaubt habe er würde mir helfen, irgendwann, irgendwann würde er mich befreien, zumindest töten hätte er mich können , es wäre das Gleiche gewesen.

Er ist doch für alle da, er ist überall. Hört uns, lässt nicht im Stich.

Schmerz, Enttäuschung.    Doch kein Erscheinen..

Für mich weiter hoffen , umsonst, ohne Ausweg, all die Jahre.

Zermürbend das Gefühl, dass alle Hoffnung schwindet, schwindet in dem Moment wo die Wahrheit begriffen wird.

Deshalb frage ich euch heute, die die seine Lügen verbreiten, wo ist euer Gott? Wo war er all die Jahre?

Stille. Wiederbemerkend allein zu sein. Falsch gehofft.

 Selbständig von euch gemacht zum größten Feind eurer Ideologie.

Zitat von Albert Einstein:

 ”Dummheit so wie Krieg kann heute in einem Wort verbunden werden, nennen wir es doch einfach Gott”.

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Ein neuer Morgen danach?

July 5, 2007 at 8:46 am (Good Times)

Ein Duft liegt in der Luft. Ich wache auf. Ja es riecht nach dir. Ich drehe mich um. Du bist nicht da. Stimmt,  warst am Wochenende bei mir. Langsam stehe ich auf. Der Gang zur Dusche erscheint heute so leicht. Warmes Wasser fließt über meine Haut. Die Sonnenstrahlen durchqueren das Rollo. Ich gehe nach draußen. Ein Duft von Sommer, die Blumen blühen wie nie zuvor.  Trümmer des Leidens erblicken das Licht, der Schmerz vergeht.  Wir haben es geschafft, der Krieg ist zu Ende.

Ist es ein neuer Morgen danach?

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normal,alltag?-oder doch brutal?

June 25, 2007 at 7:47 pm (The way back to pain)

Regen strömt durch die Gesichter.. Fürs Wasser waren wir schnell.. ca. 50 km/h. Es ruckelte 4 kleine Male.. Gelächter..

Dann stille… Ich drehte mich um. .

Blut kam aus der Schraube, mehr war nicht zu sehen.. keine Kücken waren mehr in Sicht..

Tränen schossen mir durch mein Gesicht..

Ich erkannte bis hier hin nicht was sie machten, dass sie durch das wunderbare Blaue fuhren um dessen Bewohner zu töten..

Ich verstand nicht wie ein Mensch das kann.. Wie kann ein Mensch mit einem Lebewesen so umgehen..? Wie kann er es so verletzen..?

Für sie war es Spaß für mich war es ein grauenhafter Schubs in die Vergangenheit..

Zitat von Albert Einstein:

“Mag es jemals Fabelwesen wie ein Monster auf Erden geben, so wird es der Mensch sein, denn er ist seit je her die größte Bestie”

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Kümmer dich um deinen Henker!

June 20, 2007 at 7:06 pm (Ein Schubs in die Vergangenheit)

“Geh sie doch mal wieder besuchen, du warst seit 4 Wochen nicht mehr dort”

“Na und mir doch egal”

“Aber sie war doch immer wie eine Mutter für dich, hat sich immer gekümmert”

“Stimmt sie hat sich sehr gut gekümmert, hat sogar zugesehen wenn du mich geschlagen hast”

“Geschlagen habe ich dich nie, aber Kinder brauchen eben eine Lektion”

“Ja natürlich brauchte ich eine Lektion, ich habe förmlich danach geschrien jeden Tag mit einem Gürtel verprügelt zu werden”

“Jeder wie er’s verdient, nun geh schon deine Oma besuchen”

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Waffen, Gewalt, Widerstand?

June 19, 2007 at 5:57 am (The way back to pain)

Das Gefühl als ob der Kopf zerspringt, immer ein kleines bisschen mehr.. Tag für Tag. Es ist das Gefühl der Trauer, des Alleinseins und auf der anderen Seite ist es unglaublich faszinierend zu was ein Mensch in dieser Zeit, ausgelöst durch diese Gefühle, fähig ist. Doch wie lange wird es gehen? Bis wir tot sind? Wann ist es soweit? Wann wird das was wir “Umbruch” nennen eintreten? Ich schreibe nicht vom Erwachen irgendeines Jesusfreaks nein ich schreibe von dem revolutionären Durchbruch, der Revolte gegen diesen Machtapparat ,gegen dieses System, gegen das Leiden der Menschheit.

Natürlich können wir jetzt stundenlang diskutieren ob Gewalt angebracht oder nicht angebracht ist.. Und ich sage ganz offensiv, natürlich ist Gewalt angebracht, dennoch lasst es mich lieber Widerstand nennen und zwar notwendigen Widerstand! Seit anbeginn der Menschen gibt es die Forderung nach Macht, welche immer wieder von Menschen missbraucht wird. Egal ob franz. Revolution oder Aufstände des Proletariats, Widerstand war immer notwendig um das System zu stürzen. Und genau das zeigt uns, dass jede revolutionäre Systemveränderung mit Gewalt geschah und geschehen musste, denn könnten wir gegen das System mit Worten kämpfen, dann bräuchten wir den Klassenkampf nicht.

Es ist also keine Frage dieses System zerschmettern zu müssen und ebenso wenig ist es  eine Frage wie dies zu geschehen hat.

Und zum Schluss hier mal ein ganz nettes Zitat von Ulrike Meinhof:

Es muß begriffen werden in Deutschland, daß unser Geschick in unseren eigenen Händen besser aufgehoben ist, als in den Händen eines Großen Bruders, der selbst Spielball ist von Ereignissen, die sich seiner Kontrolle entziehen.Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen der Typ in Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch.Er ist ein Soldat im Krieg zwischen den Imperialisten und uns

Und natürlich darf geschossen werden.

Zitat von Ulrike Meinhof

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